WOFÜR DER TOPF GUT IST
Ein Locktopf zeigt nicht nur, dass die Asiatische Hornisse da ist. Wer ein Tier markiert und seine Rückkehr misst, kann die Richtung zum Nest einkreisen – die etablierte Triangulation. Hivora Sense übernimmt dabei das Mitschreiben, damit du nicht danebenstehen musst. Das erspart tägliche Kontrollfahrten zu dutzenden Töpfen, nur um zu prüfen, ob sich überhaupt etwas getan hat.
Was steckt drin
Ein kompaktes Kamera-Modul sitzt direkt über dem Locktopf und hält die Aktivität im Blick – Tag und Nacht, ohne dass jemand vor Ort sein muss.
Die Auswertung läuft auf dem Gerät selbst, nicht in der Cloud. Ein speziell auf die Asiatische Hornisse trainiertes Modell trennt relevante Erkennungen von allem anderen.
Das Gerät dokumentiert nicht alles, sondern das Relevante. Das spart Strom, Speicherplatz und die mühsame händische Auswertung hunderter belangloser Bilder.
Die Daten werden per HornetLog App synchronisiert – bequem über WLAN oder komplett offline per SD-Karte, wenn im Feld kein Netz verfügbar ist.
So funktioniert's
Locktopf wie gewohnt platzieren, Hivora Sense aufsetzen und einschalten. Der klassische Dochttopf bleibt Teil des Aufbaus.
Das Kamera-Modul beobachtet rund um die Uhr und erkennt vor Ort, was am Topf ankommt. Gespeichert wird lokal.
Per HornetLog App die Erkennungen abholen – über WLAN oder SD-Karte – und in der Hivora-Plattform im gemeinsamen Bestand der Region zusammenführen.
Merkmale
Hivora Sense ist als offener Bausatz gedacht: nachbaubar, wartbar und auf robusten, verfügbaren Komponenten aufgebaut.
SELBST BAUEN
Ein Board für rund 12–25 €, ein USB-C-Kabel, eine microSD-Karte und einen Urinbecher aus der Apotheke. Gelötet wird nicht.
Das Gehäuse kommt aus dem 3D-Drucker – die Dateien sind frei, und wer keinen Drucker hat, kommt über einen Makerspace oder den Verein an einen. Die Software spielst du direkt aus dem Browser auf, ohne Programmieren.
Eine Powerbank am Topf oder eine Steckdose am Stand – beides reicht.
Ehrlich dazugesagt: Den Topf baust du zurzeit selbst zusammen, ein fertiges Gerät zum Kaufen gibt es noch nicht. Und die Erkennung wird laufend besser – sie gibt dir einen Hinweis, keine Bestimmung.
Häufige Fragen
Hivora Sense ist ein digitaler Beobachtungs-Locktopf: ein Kamera-Modul mit lokaler KI, das rund um die Uhr die Aktivität der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) am Locktopf erkennt und dokumentiert – ohne dass jemand danebenstehen muss.
Locktopf platzieren, Hivora Sense aufsetzen und einschalten. Das Kamera-Modul beobachtet rund um die Uhr, die KI auf dem Gerät trennt relevante Erkennungen von Störungen und speichert sie lokal. Per HornetLog App holst du die Erkennungen ab – über WLAN oder SD-Karte.
Nein. Die KI läuft direkt auf dem Gerät; Hivora Sense funktioniert komplett offline und synchronisiert wahlweise per WLAN oder offline über SD-Karte.
Nein. Hivora Sense ist ein Aufsatz für den klassischen Dochttopf – eine Erweiterung, kein Ersatz.
Ja. Hivora Sense ist ein offener Bausatz mit frei verfügbarer Aufbauanleitung, aufgebaut auf robusten, verfügbaren Komponenten.
Zur AufbauanleitungDas Modell auf dem Gerät ist speziell auf die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) trainiert und unterscheidet relevante Erkennungen von Störungen.
Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es bei KI nicht, Fehlerkennungen lassen sich nie ganz ausschließen. Die Modelle liefern schon heute verlässliche Ergebnisse und werden beständig weiter verbessert – und je mehr Nutzerinnen, Nutzer und Meldungen zusammenkommen, desto schärfer wird die Erkennung.
Der Locktopf kann über ein USB-Netzteil versorgt werden, sofern ein geeigneter Anschluss am Standort vorhanden ist. Ansonsten lässt sich der Hivora Sense Locktopf auch mit einer Power Bank betreiben.
Nein. Hivora Sense ist ein Beobachtungs-Locktopf: ein Kamera-Modul, das dokumentiert, was am Topf ankommt. Es fängt und tötet keine Tiere. Woran wir arbeiten, ist etwas anderes – ein eigenes, künftiges Gerät, das über die Erkennung selektiv auslösen könnte, um Beifang zu vermeiden. Davon sammeln wir heute erst die Daten. Hivora Sense bleibt ein Beobachtungsgerät.
Hivora Sense nimmt kein durchgehendes Video auf. Das Gerät schaut sich ein Tier über einen kurzen Zeitraum an und speichert erst, wenn es sich sicher genug ist. Fliegt die Hornisse schneller wieder weg, kann eine Erfassung dabei ausbleiben. Genau daran arbeiten wir – künftige Firmware-Updates verbessern das.
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